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Einführung
in Agility
Von Cornelia Bögli
Agility
bedeutet Behändigkeit und Beweglichkeit und ist im wesentlichen
ein Hindernislauf mit Hund. Diese Sportart wurde in England
als Pausenfüller bei einem Springreiterturnier „erfunden".
Agility wird heute wettkampfmässig fast in der ganzen Welt ausgeübt. |
Ein
Parcours besteht im Wettkampf normalerweise aus 20 Hindernissen,
die
in einer vorgegebenen Folge bewältigt werden müssen,
analog wie bei den Pferden. Gewinner ist derjenige, der in der
kürze-sten Zeit alle Hindernisse ohne Fehler absolviert.
Hindernisse sind: Sprünge (Hürden), Laufsteg, Wand,
Wippe, Tunnel, Sack, Mauer, Reif, Weitsprung und Slalom. |
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Die
wichtigsten Hindernisse sind die sogenannten Kontakt-zonenhindernisse:
Wand, Lauf-steg und Wippe. Am Anfang und am Ende befinden
sich Zonen in einer anderen Farbe als das Hindernis selber.
Der
Hund muss mindestens mit einem Fuss diese Zone berühren,
ansonsten gibt es Strafpunkte.
Das schwierigste Hindernis ist der Slalom, 12 Stangen im Ab-stand
von 60cm, in
die der Hund immer erste Stange von links einfädeln und sich um jede Stan
-ge
herum schlängeln muss. |
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Schwierig
zu lernen ist auch die Wippe, weil der Hund mit seinem Gewicht
den Kipppunkt auslösen muss und das Gerät nicht
verlassen darf, bis dieses den Boden berührt.
Für die meisten Hunde ist dieses Training sehr motivierend. Mein Kleiner
Münsterländer, ansonsten sehr leicht ablenkbar und schnell gelangweilt,
hat dieses Training immer voll konzentriert absolviert. |
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Ich
habe mit Basco acht
Jahre, bis nach seinem zwölften Geburtstag, diese Sportart betrieben.
Da ein grosser Spassfaktor mit-spielt, ist es eine gute Alternative, einen
Jagdhund zusätzlich auszu-lasten. Die Kopfarbeit wird durch die immer andere Reihenfolge
der Hindernisse gefördert. Durch Rennen, Springen und Hindernisse aller
Art bewältigen wird Beweg-lichkeit und Geschicklichkeit auf-gebaut. |
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Da die Hunde
ohne Leine und Halsband auf Distanz arbeiten, wird der Gehorsam
auf spielerische Art geschult. Auf den Kontaktzonen wird der
Hund im Training mit Steh, Sitz oder Platz im Lauf angehalt-en,
was sich auch im Alltag positiv auswirkt. Er lernt, sehr auf
die Körpersprache und die Stimme sei-nes Meisters zu achten.
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In jedem
Training oder Wettkampf ist die Abfolge der Hindernisse anders,
was neben dem Hund auch den Meister fordert. So kommt nie Langeweile
auf. Wenn die Geschwindigkeit steigt, so gibt's immer wieder
neue Anpassungen, so dass
man nie ausgelernt hat. |
Mir
macht Agility auch nach zwölf Jahren noch Spass, obwohl
die Entwicklung
immer mehr zu Professionalität geht, das bedeutet, immer schneller und stärkere
Richtungsänder-ungen, was die Gelenke sehr belastet.
Zudem nimmt, hier bei uns in der Schweiz, die Rassevielfalt
ab, weil sich Rassen wie Border Collie, Australian Shepherd und Belgischer
Schäferhund
besonders gut eignen.
Alle Fotos:
Cornelia Bögli
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