Jagdhund ohne Jagdschein?
Der Sommerkurs zum Buch

Von Sabine Middelhaufe

WORUM GEHT'S?
Vielleicht kennen Sie das auch: Der eigene Hund ist mehr oder weniger gehorsam, bekommt seine Spaziergänge und Spielstunden, und eigentlich könnte man es dabei bewenden lassen, wäre da nur nicht das nagende Gefühl, dass der Vierbeiner wirklich ausgelastet und zufrieden mit alle dem eben doch nicht ist.
Woran es fehlt ist meistens die Motivation seitens Herrchen oder Frauchen und das nötige Know-how, um mit der Ausbildung und Beschäftigung einen Schritt weiter zu gehen oder gar mit einer neuen Ausbildung zu beginnen.
Na, Hand aufs Herz, wir wissen das alle: solange der Hund nicht echt nervt, haben wir Mühe, uns zu Neuem aufzuraffen oder mit der Routine zu brechen, denn mag sie auch noch so


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langweilig sein, sie ist halt vertraut und bequem... Was also tun? Ein Tapetenwechsel wäre angesagt. Gönnen Sie sich und Ihrem Hund doch mal das Erlebnis, in einer völlig neuen Umgebung, wo keine Jäger tadeln und keine befahrenen Strassen drohen, ganz was anderes auszuprobieren. In der weiten, stressfreien Landschaft des Paveser Berglandes (Norditalien) können Sie völlig zwanglos lernen, sich mit der natürlichen Erlebniswelt Ihres Jagdhundes vertraut zu machen, Ihren Vierbeiner, seine Anlagen und wirklichen Ambitionen richtig einzuschätzen und herausfinden, mit welchen Übungen Sie ihn künftig angemessen beschäftigen und auslasten können. So eine Pause vom Alltagstrott legt mit Sicherheit den Grundstein zu einer neuen, den Bedürfnissen Ihres Hundes gerechten Beziehung und zu einem freudigen, verlässlichen Gehorsam!
Für eilige Besucher: zum Terminplan; zur Kursstruktur; zur Preisliste.


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DAS PROGRAMM IM DETAIL

Damit Sie wirklich von den Kursinhalten profitieren können, arbeiten wir ausschliesslich in sehr kleinen Gruppen. 4 Personen mit je einem Jagdhund sind die maximale Zahl für jeden der 7 oder 14 tägigen Kurse. (Zur Kursstruktur)
Was die Voraussetzungen Ihres Hundes anbelangt, so reicht es in Sachen Gehorsam, wenn er unter normalen Bedingungen auf Ruf bzw. Pfiff mehr oder weniger zügig zurück kommt und sich während der jagdlichen Gruppenübungen problemlos absetzen oder ablegen lässt.
Sehr wichtig ist, dass er mit anderen Hunden vollkommen verträglich ist, denn Raufereien oder Spannungen zwischen rivalisierenden Rüden bzw. Hündinnen stören bei den gemeinsamen, freien Ausgängen genau so wie bei den Übungen. Förderlich wäre auch, wenn Ihr Hund noch kein Praxis erprobter Wilderer ist.
Die Vormittage des Kurses dienen den mehrstündigen, von mir geführten didaktischen Expeditionen mit unseren Hunden in Wald und Feld.
Nachmittags versucht sich jedes Hund-Mensch-Team an den Übungen Schleppe, Apport, Quersuche, Futterfährte, Führerfährte, Kunstschweißfährte und Freie Suche. Mit Wachteln aus der Voliere kann auf Wunsch Vorstehen bzw. Verweisen trainiert werden. Die nötigen Hilfsmittel für die Nasenarbeit stelle ich zur Verfügung. Ab dem 15. August 2010 besteht ausserdem die Möglichkeit, einmal befreundete Jäger beim Training und praktischen Einsatz ihrer Hunde (ital. und frz. Laufhundemeuten sowie Vorstehhunde) zu begleiten.
Hinzu kommt eine kleine Einführung in die Fährtenkunde, die Ihnen helfen soll, die Trittsiegel, Exkremente, Ruhe- und Schlafplätze, Haare und Federn und sonstige Hinweise auf Wildtiere richtig zu lesen.

Unsere gemeinsamen Exkurse und jagdlichen Übungen werden uns vorwiegend durch Wälder und über Heuwiesen führen, stets fern von befahrenen Straßen und ohne die Gefahr, unerwünschtermaßen einem Jäger zu begegnen. Für so manchen Stress geplagten Hundehalter ist allein diese Sicherheit und Freiheit schon die Reise wert. An den Tagen der Heuernte ist lediglich die Begegnung mit Traktoren im Bereich der Wiesen möglich.
Wildkaninchen gibt es bei uns nicht; Rehe, Fasanen und Hasen sind eher selten. Die hauptsächliche Wildart sind Füchse (vorwiegend nachtaktiv), Dachse (nachtaktiv) sowie Wildschweine.

1) Besprechung der teilnehmenden Hunde
Für den Tag nach Ihrer Ankunft ist eine kurze Vorstellung der teilnehmenden Hunde vorgesehen, bei der jeder HF eine Beschreibung seines Vierbeiners hinsichtlich folgender Aspekte gibt (und in seinem persönlichen Kurstagebuch aufschreibt):
- Einschätzung des gegenwärtigen Gehorsams- und Ausbildungsstandes;
- bisher festgestellte Hauptinteressen des Hundes beim Aufenthalt im Freien (z.B. Spielen, Stöcke u.Ä. suchen und bringen, nach Mäusen graben, Wildtiere und/oder ihre Fährten suchen und verfolgen);
- bisher festgestellte Hauptmotivation des Hundes für Gehorsam beim Aufenthalt im Freien (z.B. Leckerli, Spielzeug, Spiel mit dem HF);
- mögliche Probleme bei der bisherigen Ausbildung und Führung des Hundes;
- Motivation des HF zur Teilnahme am Kurs.


2) Die Expeditionen
Wir werden im Abstand von 4-5 Minuten der Reihe nach am Ausgangspunkt unserer Expeditionen starten, uns an einem Wendepunkt sammeln und von dort, wiederum im zeitlichen Abstand, zurück zum Ausgangspunkt gehen. Diese Exkursionen sind kein Wettlauf. Ganz im Gegenteil soll jedes Hund-Mensch-Gespann möglichst viel von der natürlichen Umgebung und ihren Bewohnern entdecken. Es macht also gar nichts, wenn der HF seinem Vierbeiner auch öfter mal in überwucherte Seitenwege folgt oder beide rechts und links vom Hauptweg in den Büschen forschen. Die Routen sind jeweils etwa 5 - 10 km lang und auf den Karten eingezeichnet, die Sie nach der Anmeldung zum Kurs erhalten.
Warum Zeit und Energie für Spaziergänge vergeuden, mag jemand fragen. Nun, weil es eben keine schnöden Spaziergänge sind, sondern kleine Expeditionen. Nur in Begleitung des eigenen Hundes durch ein fremdes, wenn auch gefahrloses Territorium streifen zu können, ohne Furcht vor Autos und scheltenden Jägern, sich dabei selbständig orientieren und vor allem auf das Verhalten des Vierbeiners
achten zu müssen, das ist schon eine kleine Herausforderung aber auch ein tolles Erlebnis, das lohnt!

2.2) Die Aufgabe des Hundeführers
Die Aufgabe jedes HF besteht darin, genau zu beobachten, wofür sein Hund sich besonders interessiert: Vogelrufe, Vogel- und andere Tiersichtungen, Exkremente, mögliche Reviermarkierungen von Fuchs und Dachs, Spuren und andere Hinterlassenschaften von Wildtieren, diese nach Möglichkeit zu identifizieren und im Kurstagebuch zu notieren. Von den Vogelstimmen abgesehen, kann man beobachtete Tiere und Funde ja beschreiben/fotografieren, bestimmte Stellen, die der Hund sorgsam untersucht ebenfalls genau anschauen und vielleicht erkennen, was ihn da so fesselt. (Funde in Form von Mauserfedern, leeren Eierschalen, Abwurfstangen, Haare vom Wild usw. bitte nicht aufsammeln, denn das Hund-Mensch-Gespann nach Ihnen möchte sie möglicherweise auch bewundern!) Umgekehrt soll auch der HF Entdeckungen, die er für bedeutsam hält, mit seinem Hund teilen, indem er ihn zu sich ruft und zur Inspektion auffordert.

Während jeder Exkursion soll der HF im Einzelnen folgendes Verhalten seines Hundes gezielt beobachten und notieren:

  • Wie weit läuft er in dieser völlig fremden Umgebung voraus oder entfernt sich in andere Richtungen? Oder scheint er unsicher und klebt mehr am HF als sonst?

    Ist der Hund aufmerksamer als im vertrauten Territorium?

    Wie setzt er seine Nase ein? Hält er sie vorwiegend tief oder hoch, oder wechselnd und in Abhängigkeit von der geruchlichen Situation?

    Reagiert er auf Weisungen wie gewohnt, besser oder schlechter?

    Zeigt er Verhaltensweisen, die im vertrauten Territorium noch nie zu beobachten waren?

    Zeigt er Präferenzen für die Entdeckung bestimmter Tierarten bzw. ihrer Spuren, Lager, Hinterlassenschaften?

    Verfolgt er bestimmte Tiere bzw. deren Witterung? Wie weit entfernt er sich dabei? Wie lange bleibt er dann fort?

    Scheint er sich wohler und/oder interessierter zu fühlen im Wald oder in den offenen Wiesen?

  • Wie würden Sie Ihren Hund nach Beendigung des Ausganges bezeichnen? Müde und zufrieden? Überdreht? Einfach erschöpft? Bereit zu weiteren Unternehmungen?

3) Die jagdlichen Übungen
Wir werden im Verlauf des Kurses einige grundlegende Übungen durchnehmen:
Schleppe, Apport, Quersuche, Futterfährte, Führerfährte, Kunstschweißfährte/Tropffährte und Freie Suche
Machen Sie sich bitte keine Sorgen, ob Ihr Hund und Sie das alles überhaupt "schaffen". Es geht ja nicht darum, mit Glanzleistungen aufzuwarten, sondern einfach darum, das Interesse Ihres Vierbeiners an solchen Übungen festzustellen, die geeignete Motivation herauszufinden, schlummernde Talente zu entdecken und Sie und ihn für diese Aufgaben zu begeistern.
Zum Einstimmen beginnen wir mit der
Schleppe. Sie wird mit einem Hasen- oder Kaninchenbalg gezogen und entspricht in Länge und Schwierigkeitsgrad den Wünschen des HF. HF und Hund arbeiten an der Feldleine. (Vorgesehenes Maximum der Schleppe: 500 m Länge mit 3 akzentuierten Richtungswechseln, einer Verleitung und einer Stehzeit von 2 Stunden.)
Im Rahmen der Lektion Schleppe üben wir den Apport, also das Aufnehmen, Tragen und Abgeben des Schleppobjektes.
Das wird besonders nützlich, wenn wir später die Quersuche üben, denn hierbei lernt der Hund, vom HF mit Pfiffsignalen dirigiert, ein Gelände systematisch nach den am Rande abgelegten Hasen- oder Kaninchenfellen abzusuchen und seine Beute zu apportieren. Für Vorstehhunde setze ich bei der Quersuche auch alternativ Wachteln an die Wiesenränder, denn durch das Erfolgserlebnis des Findens lernen die Vierbeiner schnell, dass es unbedingt lohnt, den weisenden Pfiffen des HF zu folgen!
Futterfährte. Dabei produziert der fremde Fährtenleger eine 10-50 m lange Geruchsspur, indem er eine duftende Flüssigkeit wie Fleischbrühe oder Milch spritzt und damit den Jackpot am Ende der Fährte, z.B. einen Hundekuchen, beträufelt. HF und Hund arbeiten an der Feldleine. Der Hund soll die Belohnung am Ende der Futterfährte anzeigen und darf sie erst mit Erlaubnis des HF fressen.
Bei der Übung Führerfährte wird sich der HF in Übereinstimmung mit der Erfahrung des Hundes unbeobachtet von seinem Hund in einer Entfernung von 100 – 500 m verstecken. Der Hund kann auf Pfiff des HF von mir abgeleint werden und frei suchen, oder von mir oder einem anderen Kursteilnehmer an der Feldleine zum Suchen aufgefordert und geführt werden.

Eine künstliche Schweißfährte mit Rinderblut (oder auf Wunsch eine Tropffährte mit einer anderen Flüssigkeit) wird in Übereinstimmung mit der Erfahrung des Hundes angelegt und entspricht in Länge und Schwierigkeitsgrad den Wünschen des HF. HF und Hund arbeiten an der Feldleine. (Vorgesehenes Maximum der Schweißfährte: 1km Länge mit 3 akzentuierten Richtungswechseln und 2 Wundbetten, natürlichen Verleitungen und einer Stehzeit von 18 Stunden.)
Die Freie Suche sieht vor, dass der unangeleinte, vom HF geschickte, aber nicht dirigierte Hund versucht, zuvor von ihm ungesehen versteckte oder geworfene Dummies in einem Wiesengelände von ca. 500 qm zu suchen und zum HF zu bringen. Dabei kann der Hund üben, seine Nase entsprechend den Windverhältnissen, Boden, Vegetation, Verleitungen usw. erfolgreich einzusetzen.

3.2.) Die Aufgabe des Hundeführers
Da der HF bei der Nasenarbeit seines Vierbeiners vor allem lernen muss, dessen Fähigkeiten, Suchtempo und Gewohnheiten einzuschätzen, sollen die übrigen HF die Funktion des Beobachters übernehmen und unabhängig voneinander die Arbeit des jeweiligen Gespanns notieren. Besonders wichtig ist dabei, festzustellen, was den suchenden Hund ablenkt, motiviert und zum Erfolg bringt. Diese Beobachtungen sollten am Ende frei diskutiert werden, so dass jeder HF in der Lage ist, seine Eindrücke von der Nasenarbeit seines Hundes mit den Beobachtungen der anderen Teilnehmer zu vergleichen und in sein Kurstagebuch aufzunehmen.

4) Das Kurstagebuch
Jeder Teilnehmer führt ein persönliches Kurstagebuch in dem er möglichst detailliert das Verhalten seines Hundes während der Exkursionen und jagdlichen Übungen, aber auch im Umgang mit seinen Artgenossen, fremden Personen, neuen Situationen und dem HF selbst beschreibt.
Für den Abend des letzten aktiven Kurstages wird jeder Teilnehmer ein Resumee erstellen und den anderen Teilnehmern vortragen, welche Besonderheiten und Veränderungen er an seinem Hund festgestellt hat, welche Qualitäten und speziellen Interessen, ob er seinen Hund jetzt anders einschätzt als zu Beginn des Kurses, wie er ihn in Zukunft zu arbeiten gedenkt, welche Aspekte ihm noch Sorgen bereiten, ob und wie er ggf. seine bisherige Führungsweise ändern möchte.

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HILFSMITTEL UND VORBEREITUNGEN FÜR REISE UND KURS

Vergessen Sie bitte nicht, für Ihren Hund beim Tierarzt rechtzeitig alle Dokumente anzufordern, die für die Einreise nach Italien bzw. die Durchreise in Österreich oder der Schweiz erforderlich sind.
Aus Rücksicht auf die anderen Teilnehmer muss jeder Hund frei von Haut- und Darmparasiten sein.
Obwohl Filaria und Leishmaniose in unserem Gebiet bisher nicht aufgetreten sind, sollten Sie Ihren Hund unmittelbar vor der Anreise mit einem Präventivpräparat gegen Flöhe, Zecken und Sandmücken, behandeln sowie im Reisemonat und im darauf folgenden Monat gegen die Entwicklung von Filarien. Fragen Sie bitte Ihren Tierarzt nach geeigneten Präparaten.
Die Mücken glänzen bei uns in manchen Jahren durch komplette Abwesenheit, in anderen Jahren harren einige von ihnen im Wald auf Opfer. Es schadet sicher nicht, etwas im Rucksack bereit zu haben, was ihnen im Bedarfsfalle den Appetit verdirbt.
Bei Ihrer Hündin beachten Sie bitte aus Rücksicht auf die anderen Teilnehmer, dass die letzte Läufigkeit mindestens zwei Monate zurück liegen sollte, bzw. die nächste Läufigkeit frühestens einen Monat nach Kursende zu erwarten ist.
Auch in Italien ist es wegen der Unfallgefahr verboten, Hunde im Auto zu transportieren, wenn diese nicht durch ein Gitter vom Fahrerraum getrennt sind oder in einer geschlossenen Box reisen.
Die Beförderung von Hunden in öffentlichen Verkehrsmitteln (Bahn, Bus) ist in Italien mittlerweile sehr problematisch geworden, weshalb sich die Anreise im Auto empfiehlt.

Es wäre sinnvoll, wenn Sie sich ein kleines Bestimmungsbuch für Wildtiere (vielleicht auch Blumen, Insekten und Kriechtiere) mitbrächten.
Da Sie ein Tagebuch über das Verhalten Ihres Hundes, Ihrer beider Entdeckungen in Wald und Feld und ein Resumee schreiben werden, sollten Notizblock und Schreiber stets im Rucksack sein.
Eine Feldleine für die Nasenarbeit wird zur Verfügung gestellt, Sie können aber nach Belieben auch die eigene Feldleine
benutzen.
Im nahe gelegenen Städtchen Varzi (10-15 Autominuten von Ihrer Unterkunft) gibt es zwei Supermärkte und mehrere Läden für Tierbedarf, wo Sie Futter auch der bekannten Marken (Purina, Pedigree, Hill's), Kauknochen, Halsbänder, Leinen, Hundeglöckchen usw. kaufen können. Falls Ihr Hund Spezialfutter bekommt oder nur eine bestimmte Futtermarke verträgt, fragen Sie bitte bei der Anmeldung nach, ob es auch in Varzi erhältlich ist. Vielleicht ersparen Sie sich dadurch, Ihr Auto mit enormen Futtervorräten beladen zu müssen...!
Leider kann es auch in Italien mal regnen. Also bitte Gummistiefel, leichtes Regenzeug und ein paar Hundehandtücher nicht vergessen!

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UNTERKUNFT

Die kleine italienische Gemeinde Menconico (Provinz Pavia/Norditalien) bietet uns nicht nur weite, stille Wälder und Wiesen, wo sich im wahrsten Sinne des Wortes die Füchse Gute Nacht sagen, sondern auch zwei sehr hundefreundliche Unterbringungsmöglichkeiten für Sie und Ihren Vierbeiner. Da ist das Hotel „La Pernice Rossa“ inmitten unseres „Expeditionsgebietes“, das Bed & Breakfast, Halb- und Vollpension offeriert.
Jeweils 2 Personen nebst Hunden können auch in einer einfachen Ferienwohnung mit Selbstverpflegung direkt in meinem
Dorf Carrobiolo untergebracht werden.

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La Pernice Rossa

Hundlose Begleiter
Falls Ihr Partner oder hundloser Freund mit Ihnen seine Ferien bei uns verbringen möchte, spricht die Variante 3 des Kurses Sie vielleicht besonders an: Dabei machen Sie 1 Woche lang den Kurz-Kurs mit und haben die zweite Woche vollständig zu freien Verfügung, profitieren aber bei der Unterkunft vom Preisvorteil für Kursteilnehmer. In der ersten Woche kann ihr Begleiter, während wir mit den Hunden arbeiten, ja die vielen anderen Freizeitmöglichkeiten nutzen, die unsere Gegend bietet: als sportlicher Mensch wird er zum Beispiel den Fluss Trebbia schätzen, auf dem man Kayak, Canyoning und Rafting praktizieren oder einfach baden kann. Demnächst wird in der Nähe auch die erste Piste für Gras-Ski eröffnet, und ca. 30 Autominuten entfernt gibt es Trainingswände für künftige Klettermaxen. Oder wie wäre es mit einer Runde auf dem Mountain Bike?
Wer's lieber geruhsam angeht, kann in den weiten Wiesen um die Pernice Rossa Volleyball spielen, Bogenschießen üben, Drachen steigen lassen, sein Modellflugzeug ausprobieren oder schlicht in der Sonne relaxen, während wir schwitzen, und im Städtchen Varzi kann man Pferde für einen Ausritt mieten!

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Abendunterhaltung und freie Nachmittage
Abends und an den freien Nachmittagen bzw. in der freien Woche sollten Sie unsere Städtchen erforschen. Bobbio sorgt mit zahllosen Events dafür, dass der in- oder ausländische Besucher das ganze Jahr über auf seine Kosten kommt. Das Veranstaltungsjahr beginnt mit den traditionellen Karnevalsumzügen, gefolgt von der Saint Patricks Messe, bei der übrigens das irische Kleeblatt verteilt wird. Dann stehen Frühlingsfeste auf dem Programm, Konzerte klassischer und moderner Musik (Blues, Hip-Hop, Country usw.), Theateraufführungen und Musicals des Literatur-Cafès "Giorgio Strehler", die Auto Rally der Stadt Bobbio, Vorträge und Seminare der "Freizeituniversität", Folk Festivals, Treffen der Motorrad-Oldtimer wie im vorletzten Jahr der Marke Zündapp, das "Bobbio Film Festival" und die Gemälde- und Skulpturausstellungen.
Gefeiert wird hier bei uns auch (fast) alles, was essbar ist. Was das bedeutet? Nun, während der
schönen Jahreszeit finden im Territorium der Gemeinden Bobbio, Varzi und Menconico viele, viele Feste statt, die einem bestimmten Nahrungsmittel gewidmet sind. Freilich, wir sind in Italien, und dort gehören live Musik und Tanz nach dem Essen selbstredend immer dazu! So gibt es die "Gastronomischen Abende" zum Beispiel mit Protagonisten wie "Pisarei e Fasò" (eine Teigspezialität mit Bohnen), Polenta, Makkaroni nach Bobbieser Art, frittierten Gnocchi oder hausgemachten Ravioli. Dann ist das mittelalterliche Dinner in der Burg zu nennen, das Fest der Paella, des Spanferkels, der Weintrauben oder der ersten jungen Kartoffeln der Saison. Auch das Bierfest sei nicht vergessen und die Ausstellung - nebst Verzehr - der Trüffel und Pilze, des Käses und der Salami, das Fest unter dem Zeichen der vielseitig verwendbaren Eßkastanie und, allerdings erst im Dezember, der Weinbergschnecke.
Dank des Abteigründers Colombano hat Bobbio ein ganz besonderes Verhältnis zu Irland, der Heimat des Heiligen. So findet im November nicht nur ein irisches Abendessen dort statt, es gibt im Laufe des Jahres auch Konzerte mit irischer Musik und sonstige Veranstaltungen zur Kultur Irlands und zu Leben und Werk Sankt Colombanos.
Varzi, auf "unserer" Seite des Monte Penice, hat natürlich auch sein kulturelles Sommerprogramm und lockt nicht etwa nur mit seiner weltberühmten Salami und dem Flohmarkt, der bei gutem Wetter meist jeden Sonntag stattfindet und von antiken Möbeln bis zu alten Haarklammern so ziemlich alles bietet.
Attraktive Fernziele sind u.a. die Städte Genua (die Landstrasse Menconico - Ottone - Genova ist landschaftlich sehr schön, allerdings auch sehr kurvenreich...), Vigevano, Pavia, Piacenza und Grazzano.


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Oben und unten: In Bobbio

 

Bitte fordern Sie das
Anmeldeformular für den Kurs "JAGDHUND OHNE JAGDSCHEIN?"
hier an.

Wir freuen uns auf Sie!


Fotos: Startfoto und 12 Dirk Vesper; 10 Volker Dorsch; 5 Stefanie Dorsch-Rieger; alle übrigen Sabine Middelhaufe.

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