Der Jagdbegleithund
Von Sabine Middelhaufe

Einleitung
Möchten Sie Ihr Leben mit einem Hund teilen, der von seiner Rassezugehörigkeit oder Rassemisch-ung her zu den Jagdhunden gehört, obwohl Sie selbst nicht JägerIn sind?
Und möchten Sie gern jeden Tag mit Ihrem Vierbeiner in der freien Natur spazierengehen, weil we-der Sie noch Ihr Hund sich in der urbanen Betonwüste wohlfühlen und ausleben können?

Wünschen Sie allerdings auch, daß Ihr Gefährte Ihnen in Wald und Feld verläßlich
gehorcht, weil Ihnen das Wohl der Wildtiere und ihres Lebensraums genauso am Herzen liegt, wie das Wohl Ihres Hundes?
Aber Sie fragen sich vielleicht insgeheim, wie Hund und Mensch täglich stundenlang durch die Landschaft streifen können, ohne daß es ihnen je langweilig wird…
Ganz einfach: bilden Sie Ihren Freund zum Jagdbegleithund aus, und machen Sie die na-

turkundlichen Expeditionen mit ihm und all die interessanten Entdeckungen dabei zu Ihrem neuen Hobby!
Um Sie auf den Geschmack zu bringen, finden Sie in den Jahreszeiten-Kapiteln zunächst einmal viele Beispiele dafür, was ein ausgebildeter Jagdbegleithund in den verschiedenen Monaten so alles für Sie
finden und anzeigen kann, welche spannenden Details eher dank menschli-cher Aufmerksamkeit denn hundlicher Spürnase erkannt werden, wie Sie Fun-de, Spuren usw. richtig bestimmen, wel-che Wildtiere Sie überhaupt antreffen können u.v.m. Im Kapitel 5 wird kurz erklärt, wieso es unbedingt von Vorteil ist, den Welpen dort auszubilden, wo er künftig als Scout und naturkundlicher Assistent mit Ihnen "arbeiten" soll. Die Ausbildung schließlich kommt im 6. Kapi-tel zur Sprache, während in 7-9 noch einige Details wie Ausrüstung, nützliche Bücher usw. vorgestellt werden.

Fotos: 1 Anja Pietsch: Vizsla Caillou; 2 Tanja Winkler: English Setter Brandy;
3 Arno Sieber: Gordon Setter Esprit; 4 Trixi Gollwitzer: Weimaraner Iltis.
 
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