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Die
Wasserhunde
Von Sigrid Lietzke
1735
tauchte im "Systema naturae" von
Carl von Linné der Begriff des "Canis aquaticus" -
des Wasserhundes - auf.
Von Linné bezeichnete so alle lang- und zotthaarigen Hunde,
welche bei der Jagd auf Wassergeflügel Verwendung fanden.
Es sind Apportierer, die nach dem Schuss eingesetzt werden, um
die geschossenen Enten und Gänse aus dem Wasser zu holen.
Gemeinsam ist ihnen das längere gewellte oder gelockte Fell,
welches sich leicht ölig anfühlt, sowie ihre Apportierfreudigkeit
und ihre Begeisterung für jede noch so kleine Pfütze.
Während
die Retriever, die zu den Apportierhunden gehören, auch im Feld
zum Apportieren von Hase und Hühnervögeln herangezogen
werden, so werden Wasserhunde - wie der Name schon sagt - ausschließlich
zur Wasserarbeit gebraucht.
Zu den Wasserhunden gehören laut FCI: Irish Water Spaniel,
Barbet, Cao de Agua Portugues, American Water Spaniel, Lagotto Romagnolo,
Perro de Agua Espanol und der niederländische Wetterhoun. Der
Epagneul de Pont-Audemer müsste eigentlich auch mit dazugezählt
werden, gilt laut FCI allerdings als Vorstehhund; der Barbet, der
eigentlich auch ein Vorstehhund ist, wird allerdings wiederum als
Wasserhund gewertet.
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Der Irish
Water Spaniel - einzigartig wie seine Heimat
Von Sigrid Lietzke
Herkunft:
Auf einmal war er da, der Irish Water. Sein Schöpfer, Justin
McCarthy, züchtete in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
einen Hund, der noch heute seinesgleichen sucht. Bereits in der
zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die Nachkommen von
"Boatswain", dem Stammvater der Irish Water Spaniels,
erfolgreich auf Ausstellungen gezeigt, und 1890 gründete man
den "Irish Wat-er Spaniel Club". Das Geheimnis, wie genau
und aus welchen Rassen der hübsche Ire entstanden ist, nahm
Mr. McCarthy allerdings mit in sein Grab.
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