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Die Brandl
Bracke (Vieräugl)
Von Anke
Lehne
Die Brandl
Bracke hat ihren Namen durch ihre Fellzeichnung, den rotbraunen
Abzeichen (Brand) über den Augen, an der Schnauze und den
Läufen – wegen der beiden Punkte über den Augen
wird sie auch Vieräugl genannt.
Die Brandl Bracke entstammt, wie viele Brackenrassen, den so genannten
Keltenbracken. Sie wurde 1884 als erste Rasse ins österreichische
Hundestammbuch eingetragen. Ihrem Herkunftsland entspre-chend ist
es ursprünglich ein Hund speziell für die Jagd im Gebirge.
Es handelt sich um einen mittel-großen, schlanken Hund von
48-56cm Schulterhöhe, der ein ausgezeichnetes Kletter- und Sprungver-mögen
besitzt. Die Brandl Bracke gilt als sehr feinnasig und besitzt hohen
Spurwillen und Spursich-erheit, guten Spurlaut und Wildschärfe.
Entsprechend ihrer Veranlagung eignet sie sich zum Brackier -en,
Lancieren, aber auch für die Drückjagd und natürlich
die Nachsuche.
Wird die Brandl Bracke rassegemäß ausreichend
jagdlich gefordert, so ist sie ein unproblematischer Familienhund.
Eine Haltung
ohne solche Auslastung führt allerdings oft zu Problemen.
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