Der American Water Spaniel
Von Sigrid Lietzke

Herkunft: Aus welchen Rassen er sich wann, wo und wie entwickelte, weiß niemand. Seine frühen Züchter interessierte lediglich die jagdliche Einsetzbarkeit.
Ende des 19. Jahrhunderts verfasste Dr. F. J. Pfeifer den ersten Standard und beantragte beim American Kennel Club die Anerkennung. 1940 wurde die Rasse dann vom AKC offiziell anerkannt.

Der erste ins Zuchtbuch eingetragene Hund war Dr. Pfeifers "Curly Pfeifer". Erst nach dem 2. Welt-krieg wurde der AWS durch die FCI anerkannt. 1990 kamen einige wenige Exemplare nach Europa (Deutschland und Tschechoslowakei).

Rassekennzeichen: Ein eher kleiner Hund - seine Schulterhöhe liegt bei 38 bis 45 cm; er ist etwas länger als hoch. Am Kopf ist das Fell kurz und glatt. Der restliche Körper ist bedeckt von leberbraunem, gelock-tem oder gewelltem Fell - meist sind beide Haarvarietäten am glei-chen Hund zu finden. Ab und an hat der American Water einen sg."Rat- tenschwanz". Dies läßt auf die ur-sprüngliche Einkreuzung des Irish Water Spaniels schließen, bei dem dieses Phänomen rassetypisch ist.

Jagdliche Verwendung: Der American Water Spaniel gilt als ausgezeichneter Schwimmer, guter Stö- berer im Schilf und zuverlässiger Apporteur von Ente und Gans - auch vom Boot aus. Er könnte wohl auch den Hasen bringen, seine Passion bleibt aber das Wasser.

Wesen: Er ist ein Arbeitshund. Als solcher kennt er keinen Müßiggang. Außerdem ist er recht eigenwillig und auch bellfreudig. Im Jagdge-brauch eifrig, wasserverrückt, und ein geborener Apportierer.

Alle Fotos: Cindy Rogers
Züchter und Besitzer: Paul und Lynn Mor-rison. www.littlebrownieskennel.com

Zum Fotoalbum American Water Spaniel (in Vorbereitung)

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