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Der English
Springer Spaniel
Von Sabine Middelhaufe
Meine Jana hieß laut Ahnentafel "Sally v. Ritterbusch",
war weiß mit leberbraun und Lohabzeichen und Anfang 1980 geboren.
Ihre Nachfolgerin Giada, 14 Jahre später zur Welt gekommen,
nannte sich bei offiziellen Anlässen "Honeybee v. Ritterbusch"
und gehörte zum schwarz-weißen Farbschlag.
Aber die beiden Springer-Damen hatten nicht nur den Zwingernamen
gemeinsam.
Sigrid Ritterbusch, die in den 70er Jahren noch zu den relativ
wenigen deutschen ESS-Züchtern gehörte, hatte offensichtlich
von Anfang an sehr vernünftige Zuchtziele, denn Schönheit
und jagdliche Leistungsfähigkeit charakterisierten
ihre Hunde. Und so besaßen "die Ritterbüsche" auch
in einer Zeit, als die Cocker (vor allem die amerikanischen) wegen
ihres modischen Langhaares im wahrsten Sinne des Wortes zum Pflegefall
wurden, stets ein schönes, seidiges Fell - was Länge
und Fülle anbelangte aller-dings in "sportlichen" Maßen,
denn schließlich sollte der Springer beim Stöbern
ja auch noch ungehin-dert durch Hecken, Dickichte und Dornen
galoppieren
können und sein Führer nicht verpflichtet sein, bei
jedem Ausgang vorsichtshalber die Heckenschere mitzunehmen
eine
Voraussetzung, die sicherlich viele Jäger abgeschreckt hätte,
um nichts Schlimmeres zu sagen.
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Jana
als Junghündin.
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Apropos Jäger.
Jana hatte ihr erstes Lebensjahr gerade voll-endet als wir beim
Gang im Wald einmal einen Jäger trafen. Wie das so geht redeten
wir über Hunde, ihre Ausbildung und ihr Wesen während
Jana den Mann fröhlich wedelnd beäugte, sich ohne
Scheu streicheln ließ und damit genau das zu beweisen
schien, was der Herr Jäger mir soeben zum Thema Spaniels
erklärt hatte:
dass sie nämlich ziemliche Allerweltshunde seien, die jedem
nachrennen, wenn er sie nur richtig anpackt.
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Der
Grünberockte schlug also ganz gewitzt einen Test vor; und
ich, noch sehr jung, noch sehr beein-druckt von dem weisen alten
Waidmann
stimmte zu und erklärte ihm genau, welche Anweisungen Jana kannte.
Schon nahm er ein paar Meter vor mir Aufstellung, rief höchst
autoritär: "Jana, bei Fuß!" und klopfte mit
der linken Hand gegen sein Bein. Jana schaute zwar kurz auf, schnüffelte
dann aber unbe-irrt weiter am Waldboden. Er wiederholte das Kommando,
und Jana blickte zu mir. Ich verhielt mich neutral, (so sehr mir
das schlechte Gewissen auch schon zusetzte) und er herrschte meinen
Hund
ein drittes Mal an. Jana ignorierte ihn, trabte stattdessen wedelnd
zu mir und setzte sich, gleichsam fra-gend zu mir aufblickend,
an meine
linke Seite. Natürlich tätschelte ich sie. Der Jäger
kam zu uns, hob den Arm und gebot "Platz!". Jana rührte
sich nicht. Er wiederholte das Kommando schärfer und tat so,
als wolle er die Hündin im nächsten Moment mit der Hand
zu Boden drücken. Jana rückte darauf etwas dichter
an meine Seite, stupste mit ihrer Nase meine Hand an und wedelte
bei ununterbrochenem
Blick-kontakt mit mir. Schließlich verfiel der brave Jägersmann
auf die Idee, sich Janas Leine aushändigen zu lassen. Er befestigte
sie am Halsband, befahl "Bei Fuß!" und wollte losmarschieren.
Jana blieb ein-fach sitzen und leistete spürbar Widerstand.
Das Kommando wurde wiederholt, der Mann ruckte kräf-tig
an der Leine, doch das einzige Ergebnis war, dass Jana mit weit
vorgerecktem Kopf
sitzen blieb und nun unwillig knöterte. Der Jäger ließ
also die Leine los, Jana schüttelte sich, setzte
sich wieder eng |
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neben
mich und stupste mich neuerlich wedelnd an. Ich streichelte
sie herzlich, gab ihr das Zeichen loszulaufen und
sie sprintete erfreut davon. Der Jäger, das sei fairerweise
angemerkt, war ebenso begeistert wie erstaunt. Er nannte Jana
einen
Hund "mit Charakter". Dann zeigte ich ihm, wie sich
Jana mit bloßen Handzeichen dirigieren ließ: Kommen,
Vorsitzen, um mich herum Gehen und dann bei Fuß absitzen,
vorauslaufen, Down machen, nach rechts und links gehen um den
Dummy zu suchen,
mit vollendeten Manieren bringen und übergeben usw
.
Des Jägers (nicht anwesender) Deutsch Drahthaar sollte jetzt,
mit einem Jahr, erst in die "Schule" kommen und Herrchen
krauste innerlich vielleicht die Stirn ob dieser Entscheidung. |
Nasser
Cocker Jessica und Springer Jana.
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Aber
das war 1981. Mehr als zwanzig Jahre später zeigte Giada,
dass man Loyalität auch anders inter-pretieren kann. Die
Kinder, die im Sommer unser kleines italienisches Bergdorf besiedeln,
fanden Giada
(und ihren großen Freund Jonas) natürlich toll. Aber in
den siebten Himmel beförderte Giada sie, wenn etwa der vierjährige
Matteo bloß den Zeigefinger zu heben brauchte, und schon
setzte sich die Sprin-gerhündin brav vor ihm hin. Wenn der
kleine Simon den Arm hob machte die Hündin ergeben Platz.
Und |
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Giada ließ sich
immer sehr bereitwillig von ihrer kleinen Freundin "erziehen". |
wenn
Francesco, kaum größer als ein Spaniel, mit dem
Händchen eine Kreisbewegung machte, trabte Giada um ihn herum,
setzte sich an seine linke Seite und schaute erwartungsvoll in sein
Gesicht. Allerweltshund? Iwo. Giada mochte Kinder einfach gern, genoss
ihre Aufmerksamkeit, liebte die Wurst-brötchen, die sie ihr
für
ihre "Performance" mitunter zusteckten, aber ein Handzeichen
oder ein leiser Pfiff genügten, um sie abzurufen, und wenn
Frauchen
"Sitz bleib" sagte, dann änderte auch ein ganzer Kindergarten
nichts an ihrer Entschlossen-heit, doch lieber mir gefallen zu
wollen.
Erwachsene hatten interessanterweise wenig Chancen bei Giada.
Natürlich
nahm sie huldvoll eine Scheibe Mortadella aus ihrer Hand entgegen,
aber dafür zu gehorchen? Nein, das ging ihr im Normalfalle
denn doch zu weit. |
Jana
verbrachte ihre ersten Lebensjahre ja mit mir und der 3 Jahre älteren
Cockerhündin Jessica in Hamburg, und oft führte ich
die Spaniels abends auf einem unbeleuchteten Trampelpfad längs
der U-Bahn Gassi. Eines Abends bemerkte ich bei einer solchen
Pi-Runde,
dass die gerade 10 Monate alte Ja-na plötzlich ihr Tempo verlangsamte,
sich vorn hochreckte und die Behänge angespannt lauschend nach
oben zog. Während sie ein Gebüsch zu ihrer Linken fixierte,
sträubte sie das Fell vom Nacken bis zur ausgestreckten Rute
und ein leises Knurren rollte in ihrer Kehle. Dann senkte sie
allmählich
den Kopf, bis er mit Rücken und Rute eine Linie bildete, ging
ganz langsam auf eine bestimmte Stelle im Gebüsch zu und blieb
bedrohlich knurrend stehen als sie spürte, dass die Leine
keinen weiteren Schritt mehr erlaubte. Ich muss zugeben, dass
ich mich sehr
unwohl fühlte in meiner Haut. Es war schon fast dunkel, weit
und breit kein Mensch in Sicht, und eben das erste Mal, dass sich
Jana derart verhielt. Was auch immer dort im Gebüsch steckte,
ich wollte es nicht zum Herauskommen provozieren. Auf ein leises
"Fuß und gebt acht!" folgten Jana und Jessica mir,
drehten sich aber noch ständig nach diesem dubiosen Ge-sträuch
um. Schließlich hatten wir die Nähe einer Hauptstraße
erreicht, ich wagte einen beklommenen Blick über die Schulter
und sah gerade noch, wie eine Männergestalt aus dem Gebüsch
kommend eilig in die uns entgegengesetzte Richtung lief. Vielleicht
nur ein harmloser Betrunkener. Vielleicht auch nicht. |
7
Monate später. Mitten im Wald, dort wo er weder Weg noch
Steg hat. Ich saß an einer Böschung und schaute
den Hunden beim munteren Buddeln zu. Unvermittelt blickte Jessica
von ihren Erdarbeiten
auf und stob unter lautem Heulbellen davon, und zwar einem jungen
Mann entgegen, der da sehr plötz-lich durchs Unterholz
stapfte, mit irritierender Ent-schlossenheit geradewegs auf
uns zu. Kläffend,
doch in sicherem Abstand, galoppierte Jessica um den Fremden
herum,
der sie einfach ignorierte. Der Mann war kein Jäger, Waldarbeiter
oder Spaziergänger, antwortete nicht auf meinen Zuruf
und erschien mir einigermaßen beunruhigend wie er da so
zielstrebig auf mich zusteuerte. Jana hatte zunächst still
und aufmerksam neben mir gestanden. Jetzt sträubte sie das
Fell zu voller Höhe
und schritt dem Burschen mit |
Jana
war ein zuverlässiger Wach-und Schutzhund.
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erhobener
Rute entgegen. Etwa 5 Meter von mir entfernt blieb sie stehen,
den Kopf leicht unter Rük- kenhöhe gehalten
und leise knurrend. Der Fremde schien sein zügiges Tempo
nun etwas zu verlangsamen, kam aber doch zwangsläufig
immer näher. Die Junghündin
verharrte zwar weiterhin ruhig, doch wurde ihr Knurren tiefer,
drohender. Eben wollte der seltsame Mann einen Schritt an
ihr vorbei machen,
als sie blitzschnell mit dem Fang gegen sein Bein vorstieß,
ohne allerdings zu beißen. Der Fremde wich zu-rück,
Jana bezog erneut Posten. Bewegungslos, knurrend, jede seiner
Bewegungen
genau beobachtend. Zweimal versuchte er den unsichtbaren Kreis,
den Jana um mich herum festgelegt zu haben schien an einer anderen
Stelle zu betreten, doch jedes Mal stob Jana unverzüglich
herbei und stieß ihm mit dem Fang warnend gegen die Beine.
Natürlich
sprach ich ihn mehrmals an, doch ohne Antwort zu erhalten oder
sein dubioses Gebaren zu begreifen. Schließlich ließ
der Mann es drauf ankommen, ging zügig und mit drohenden Gebärden
gegen die Springerhündin vorwärts, auf mich zu und fühlte
sich sofort von Jana am Hosenbein gepackt. Daran zerrte sie
ihn
aus dem unsichtbaren Kreis heraus, und der Mann, den wieder gut
5 Meter von mir trennten, wurde losgelassen, gab Fersengeld und
entschwand. Jana schaute ihm noch einen Moment nach, schüttelte
dann ihr Fell glatt und trabte wedelnd zu mir. Für sie war
der Fall erledigt. Jessica hingegen, die die ganze Zeit lauthals
kläffend Sicherheitsabstand von dem Unbe-kannten gehalten
hatte, lärmte noch eine ganze Weile weiter und hatte Mühe,
sich zu beruhigen.
Viele "Ritterbüsche" besaßen diese Tendenz,
"ihren" Menschen sehr instinktsicher und zuverlässig
zu beschützen. Jana, in der Großstadt aufgewachsen,
war die Ruhe in Person, wenn wir in der vollbesetz-ten U-Bahn
fuhren
und am Bahnhof Lärm und Hektik herrschte, grölende Kinderhorden
auf uns zu stürmten, wohlmeinende Betrunkene sie streichelten,
und wenn ihr im Bus versehentlich jemand auf die Pfote trat,
nahm
sie das keine Spur übel. Zwar suchte sie als Erwachsene aus
eigener Initiative kaum je Kontakt zu fremden Personen, ließ
sich aber willig von jedem freundlichen Zeitgenossen anfassen.
Mit ebenso lobenswerter Verhältnismäßigkeit reagierte
sie allerdings auf "dubiose" Gestalten, die sie in-stinktiv
ausmachte und von mir fern hielt. Jana hat niemals einen Menschen
verletzt, denn ihre voll-kommene Ruhe, Selbstsicherheit und Entschlossenheit
haben in so mancher heiklen Situation ausge-reicht, "dumme
Absichten" menschlicherseits zu bremsen. |
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Giada,
genau 5 Monate jung.
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Giada
kam mit nur 4 Monaten in einen winzigen italienischen
Wei-ler, hatte
zuvor keinerlei Stadt-erfahrung gesammelt, wuchs in ei-ner
sehr reizarmen Gegend auf, was "zivilisatorische" Einflüsse
anbelangt, und stand unter der Fuchtel des 2 Jahre älteren,
ex-trem menschenscheuen Laufhundes Jonas. Wenn ich
mich recht ent-sinne
zählte sie vierzehn Monate, als sie zum ersten Mal
mit in die Stadt kam -zum Tierarzt, zwecks Impfung- und
sich
als
echter Rit-terbusch
erwies. Eine italienische Kleinstadt im Sommer stellt jede
deutsche Großstadt mühelos in den Schatten,
was Lärm,
Hektik, Chaos, Menschenmengen und eine |
gewisse Rücksichtslosigkeit
gegenüber Hunden angeht. Und Giada verhielt
sich dort, als sei es für sie das Normalste auf der Welt.
Keine Spur von Unsicherheit, gesunde Neugier, instinktive Achtsamkeit,
völlige
Offenheit gegenüber fremden Zwei- und Vierbeinern
Das
sind so Momente, in denen man dem Züchter eines Hundes stante
pede eine Ansichtskarte mit nur drei Worten hinten drauf schicken
möchte: Lob, Lob, Lob!
Und kommt man mit demselben Hund vom Rundgang in den Feldern heim,
wo er zum x-ten Mal irgendein-em schlecht beratenen Bäuerlein
auf bewährte Springer Spaniel Manier klar gemacht hat, dass
Frau-chen Annäherungsversuche der non-verbalen Art wirklich
nicht schätzt, no grazie!, dann schreibt man gern
einen ganzen, langen Brief an den Züchter
!
Aber meine "Ritterbüsche" verwöhnten mich nicht
nur mit ihrer Loyalität, dem fröhlichen aber nie un-gebärdigen
Temperament, der hohen Verträglichkeit gegenüber anderen
Hunden, der Bereitschaft, mit sichtlicher Wonne verwaiste Saugwelpen
aufzuziehen, Menschenfreundlichkeit und instinktsicherem Schutzverhalten
im Bedarfsfalle, Wachsamkeit mein weniges Hab und Gut betreffend
und
ihre enorme Anpassungsfähigkeit, die sie bei zahllosen abenteuerlichen
Umzügen, unbequemen Reisen und nicht im-mer wohldurchdachten
Ortswechseln bewiesen. Nein, Giada und Jana besaßen auch
beide die Eigen-schaft, außerordentlich schnell zu lernen
und das einmal Begriffene dann zuverlässig und vor allem
freudig auszuführen - oft
unter Vorwegnahme des fälligen Befehls. Man könnte auch
sagen: der Spring-er denkt halt mit. Wie überaus angenehm so
etwas in Alltagsbelangen ist, kann vermutlich nur nachvoll-ziehen,
wer sein
Leben mit einem Hund teilt, dem er jeden Morgen wieder sagen muss:
Bring deine Leine, setz dich, lass dir das Halsband anlegen, warte
bis ich die Haustür öffne, halt am Gartentor,
nimm dein- |
|
en
Dummy mit auf den Spaziergang usw. Ein Springer tendiert dazu,
solch eine Routine schnell zu durch-schauen und, so man ihn
lässt, selbständig in sein Ver-halten einzubeziehen,
weshalb er alsbald schon gesit-tet vor der Tür sitzt, Leine
im Fang, während Frau-chen sich noch die Schuhe anzieht.
Für den Menschen hat das natürlich die Folge, sich draußen
immer neue Übungen und Aufgaben für den Spaniel ausdenken
zu müssen, denn Langeweile, stumpfsinnige Wiederholung
des schon Bekannten schätzt der Springer nicht. Zum Glück
gibt es viele, viele Arten von Dummys und Möglichkeiten,
sie zu verstecken, suchen und apportieren zu lassen. Wie
lange es braucht,
bis ein Springer bei der Fährtenarbeit an seine Grenzen
stößt,
oder die immer neuen, immer komplizierteren Schleppen leid ist,
die Wasserarbeit oder, ab und zu als kleine Variante, Geschicklichkeitsübungen
aus dem Agilitybereich
mit entnervtem Gähnen quittiert, kann ich nicht sagen, |
Welpe
Giada bei der selbständigen Bringselbeschaffung
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denn
Jana und Giada
haben diesen Punkt nie erreicht.
Nur
zwei nennenswerte Unterschiede gab es zwischen den beiden Hündinnen.
Die braun-weiße Jana hatte ein relativ wasserabweisendes
Fell, wurde nur bei einem gehörigen, himmlischen Guss oder
aus-giebigem Schwimmen wirklich nass bis auf die Haut und war
deshalb im Normalfalle
recht gut und schnell abzutrocknen. Das Haar der schwarz-weißen
Giada hingegen sog sich, um es mal übertrieben auszudrücken,
sogar mit Luftfeuchtigkeit voll, und sie nach dem Ausgang im
Regen
oder dem Schwim-men trocken zu bekommen, war schier unmöglich.
Beide Spanielhündinnen fraßen gern. Doch während
Jana das in der Regel auf die Fütterungszeiten be-schränkte
und lieber ein herzliches Lob annahm statt des Belohnungshäppchens,
kam Giada vermutlich schon mit dem Konzept auf die Welt, dass
das
Erdenleben ein endloser Festschmaus ist. Auch ihr lag viel an meinem
ehrlichen Lob und unserer Verbundenheit, aber sie zögerte
nie, als Draufgabe auch so-fort noch ein Häppchen einzuheimsen,
oder zwei.
Nun
müsste
ich eigentlich sagen: Kommen wir schließlich zum English
Springer Spaniel als Jagdhund... Das tue ich aber nicht, sondern
empfehle
Ihnen stattdessen, einmal hier und
hier zu klicken, denn dort hat
eine erfahrene Züchterin, Ausbilderin und jagdliche Führerin
von Springer Spaniels das alles längst hervorragend geschildert.
Zum Fotoalbum
English Springer Spaniel
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