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Der English
Cocker Spaniel (1)
Von Sabine Middelhaufe
Cocker - da denkt man zuerst an große braune Augen, die
andächtig zu Herrchen und Fraule aufblicken, langes, samtweiches
glänzendes Fell, und das alles an einem fröhlichen
kleinen Hund, der in unverwüst-lich guter Spiellaune durch
die Gegend hüpft, allzeit bereit mit seinem Zweibeiner
Pferde zu stehlen.
Na ja, völlig falsch ist dieses Bild vom Cocker ja nicht.
Er setzt gern diesen Blick auf, der Steine er-weichen würde
(und in jedem Falle seinen Menschen), speziell wenn er etwas will,
oder
wenn er Blödsinn ausgeheckt hat und nun die Höhere Instanz
überzeugen muß, daß das Schinkenbrot ganz allein
vom Tel-ler gesprungen ist, ehrlich!, und die mit Cockerhaar gespickten
Schlammreste auf dem Sofa unmöglich von ihm stammen können,
das war bestimmt die Katze! Ich will keinem Cocker Spaniel überdurch-schnittliche
intellektuelle Fähigkeiten unterstellen, aber irgendwie
versteht er es, seinen treuherzigen Blick äußerst
geschickt einzusetzen.
Ob man ihn
hübsch
findet ist natürlich Geschmacksache, als entschiedener Fan
der Rasse behaupte ich selbstredend, daß er ein wohl proportionierter,
attraktiver, langhaariger Jagdhund ist. Jagdhund?
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Ein
echter Jagdspaniel hat instinktiv Interesse am Wild. Oben
ein Wurf achtwöch-iger roter und schwarzer Cocker, unten
ihre Black and Tan Geschwister, die sich ebenso erregt an dem
frisch
erlegten Wildschwein zu schaffen machen.Fotos:
M. Hahn
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Doch, doch:
Jagdhund!
Als ich vor fast 30 Jahren mein Hundeleben mit der Blauschim-mel
Cockerhündin Jessica be-gann war ihre Zugehörigkeit
zur Gruppe der Stöberhunde zwar nicht der wesentliche Faktor
für
die Rassewahl, doch lenkte sie meine Aufmerksam-keit ziemlich
schnell und ent-schlossen auf diese Tatsache, und spätestens
als sie zum ersten Mal die Seele eines Myxomatosekranken Kaninchens
in
den Karnickelhimmel und den Rest des armes Tierchens in ihren Bauch
beförderte, fiel bei mir der Groschen.
Klar, Jessica war - wie die meisten ihrer Rassegenossen die ich
das Vergnügen hatte, kennenzulernen - ein fröhli-cher
kleiner Hund, ein Clown, ein kontaktfreudiger Wackel-
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steert,
eine Lebens- und Reisegefährtin,
die auch die unerquicklichsten Situationen mit Abenteuerlust und
felsenfestem Vertrauen in die Weisheit meiner Entschlüsse hinnahm.
Aber was sie sonst noch war, das zeigte sich erst draußen;
vorzugsweise in den Wäldern und Feldern, notfalls im Stadtpark.
Zu sagen, daß ein Hund "ernst" wird, klingt im ersten
Moment vielleicht seltsam. Möglicherweise ist das Wort schlecht
gewählt. Was ich damit ausdrücken will ist die Veränderung,
die in Jessica sicht- und spürbar wurde, wenn sie, den Häusern
und Asphaltstraßen entronnen, von "lustige, spielbereite
Begleit-erin" auf "pflichtbewußter Jagdhund" umschaltete.
Das kleine schwarz-weiße Ding, das da Tag für Tag
gewissenhaft in Gebüsche, Dornenhecken und hohen Wiesenwildwuchs
eindrang, den Kaninchen auf der Spur, stundenlang systematisch
die Wiesen, abgeernteten
Felder und Waldrändern absuchte, sich vom aufgeweichten Acker
nicht verdrießen ließ, obwohl ihr der Schlamm bis zu
den Sprunggelenken reichte, sich vom hohen Schnee nicht entmutigt
fühlte,
selbst wenn sie kaum drin vorwärts kam und das lange Haar bald
voller Schneeklunker hing - ich nenne das einen "ernsten" Hund.
Hunde können nicht nur Zufriedenheit ausstrahlen, sondern auch
Befriedigung. Jessica war höchst zu-frieden ob eines Lobes,
Streichelns und erst recht eines Extrahäppchens. Befriedigt allerdings
war sie erst, wenn sie am Ende einer langen, langen Schleppe
den Hasenbalg
aufnehmen und apportieren konnte, oder ein riesiges Feld erfolgreich
nach der dort versteckten toten Krähe abgesucht hatte. Oder
wenn sie nach gleichsam stirnrunzelnder Spurensicherung schließlich
unter einem Baum in frenetisches Bellen ausbrechen konnte, um
mich
zu informieren, daß die Katze daoben, da! säße. |
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Wahrscheinlich
krausen Sie jetzt die Stirn. War da nicht was..? Sollte
man, als Nicht-Jäger versteht sich, dem Cocker das Jagen
nicht aberziehen
statt ihn darin auch noch zu trainieren? Jain...
Ich erinnere mich noch gut an unseren Freund Felix, einen weiß-orangenen
Cocker, der sich beim Anblick eines direkt vor ihm aufstehenden
Hasen aufs Hinterteil setzte und Meister Lampe in meditativer Stille
nachschaute. Felix folgte jedem Ball oder Stöckchen wie ein
geölter Blitz, bekundete jedoch niemals Interesse an Wild.
Ich kann |
Cocker bei
der Arbeit im Feld. Foto: M. Hahn
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es
natürlich nicht beschwören, bin jedoch sehr
zuversichtlich, daß Felix Schleppen, Kunstfährten und
dergleichen nie vermißt hat.
Zara, Farbschlag Blauschimmel, stellte noch als betagte Cockerdame
den Kaninchen im Hamburger Stadtpark nach, und weil sie sie infolge
einer Kieferoperation nicht mehr schüttelnd totbeißen
konnte, tauchte sie die glücklosen Gesellen in den Ententeich
- und das ist kein Jägerlatein. Zaras Frauchen, eine Rentnerin,
war von den jagdlichen Aktivitäten ihrer Hündin begreiflicherweise
wenig erbaut, zu-mal die ansonsten folgsame Cockerline von totalem
Gehörausfall heimgesucht wurde, sobald sie Kanin-chen witterte.
Da Zara ihre Leidenschaft schon im frühsten Alter bekundet
hatte, wären jagdlich orientierte Übungen zur Festigung
des Gehorsam vorm lebenden Wild mit ziemlicher Sicherheit auf recht
fruchtbaren Boden gefallen.
Meine ganz persönliche Meinung ist folglich die: Jagdgelüste
in der Tiefschlafphase soll man nicht wecken, einverstanden. Ein
Cocker, dem Spuren, Fährten, Baue, Exkremente vom Wild und
die Verur-sacher selbst ganz schnuppe sind, kann in Disziplinen
wie Agility, Mantrailing, Dog Frisbee, Rettungs-hundearbeit uvm.
sein Glück finden. Dasselbe gilt für Cocker mit deutlicher
Tendenz zum Nicht-Jäger. D.h. Spaniels, die zwar zum
Spurt hinter nahebei wegflüchtendem Wild ansetzen, (in erster
Linie, weil sich da was bewegt, nichts weil es sich um Wild handelt!)
nach simpler Übung des Appells indes bereit sind, Tabu-Objekte
in Frieden ziehen zu lassen, um lieber dem Bällchen, Stock
oder Frisbee nachzu-laufen.
Der wahre Jagdspaniel allerdings verdient und verlangt etwas anderes.
Er wohnt zwar problemlos in der Stadtwohnung, schlummert vorzugsweise
auf dem Sofa, ist daheim fröhlich, freundlich und fried-lich,
aber wenn's nach draußen geht, dann bitte in die freie Natur,
und bitte zum Arbeiten.
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Früh übt
sich....
... wer später mit dem Jäger auf den Hochsitz steigen will! Fotos:
M. Hahn
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Für
naturliebende Nicht-Jäger bietet sich die Ausbildung zum Jagdbegleithund geradezu
an, denn der Cocker, sofern er nur von Anfang an richtig an
die Begegnung mit dem Wild heran-geführt wird, ist glänzend
dazu geeignet, uns auf alle nur mög-lichen Spuren aufmerksam
zu machen, die Wildtiere schlaf-end, fressend, verdauend, bad-end,
kämpfend
usw. hinterlas-sen, ohne dabei das eherne Gesetz zu mißachten,
das da lautet: gesundes Wild wird nicht gehetzt! Anzeigen, ja
-verfolgen,
nein.
Klar will gerade der jagdlich ambitionierte
Cocker auch re-gelmäßig den Ernstfall simu-lieren,
um seine Beutelust zu befriedigen. Kunstfährten, Schleppen
und freie Suchen, mit einem natürlichen Bringsel als "Trophäe" für
den Spaniel (sprich Hasenbalg, Kaninchen-fell vom Bauern, Abwurfstang-en,
ein Stück Rehdecke und dergleichen) sind da angemes-sene Exerzizien.
Die meisten Cocker wollen ge-fallen und sind deshalb relativ einfach
zu erziehen und aus-zubilden, so daß ihre Jagdan-lagen am
Ende zum Segen wer- |
den,
denn sie verhelfen uns Zweibeinern zu Entdeckungen, die wir ohne
den
aufmerksamen Hund kaum machen würden.
Ich kenne keine aktuellen Statistiken über die zahlenmäßige
Verbreitung des Cocker Spaniels in Jä- gerhand. Ich weiß
aber, daß es sie gibt, die Jäger, die auf ihre Cocker schwören.
In der Regel sind es Inhaber von Revieren mit reichlich Niederwild,
also Fasanen, Rebhühnern, Enten, Wildkaninchen und Hasen. Muß
verletztes Schalenwild (oder zu gut Deutsch: Wild mit Hufen, also
Rehe, Hirsche, Wild-schweine usw.) "nachgesucht" werden,
wie das der Waidmann nennt, kommt der gut eingearbeitete Cocker natürlich
auch zum Einsatz, denn allem Spott zum Trotze, besitzt der "Kleine"
genug Nase, Ausdauer und Passion, um lange, anstrengende Fährtenarbeit
zu absolvieren. |
Grundsätzlich
kann der Cocker seinem grünberock-ten Herrn ein vielseitiger
Assistent sein: Sucht er Wild in Dickungen, die der Herr tunlichst
vermeidet zu betreten, sucht er selb-ständig und weit ausholend
mit tiefer Nase die direkte Körperwittrung seiner Beute.
Beutetrieb besitzt der Cocker reichlich, und deshalb "bleibt
er dran",
am Wild, beharrlich auf dessen Spur, unter ständig em Lautgeben,
damit auch der Jäger weiß, wo's lang geht, aber
instinktiv bestrebt, die Beute in eine für den Schüt- |
Nach
getaner Tat.....schmutzig, aber höchst befriedigt. Foto:
M. Hahn
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zen
günstige Position zu drängen. Bei aller
Entschlos-senheit, sich das, was er da verfolgt nicht durch die
Lappen gehen zu lassen, ist der Cocker doch fähig und bereit,
Disziplin zu akzep-tieren und deshalb gesundes Wild nicht in
fremde Re- viere
zu verfolgen. Der erfahrene Cocker verhält sich während
des Schusses ruhig und setzt, sobald
die Situation
klar ist, zum Ap- |
Bereit
für die Heimfahrt. Es sei denn....
...es
sei denn, Herrchen Jäger besteht auf einem improvisierten
Bad...! Fotos: M. Hahn
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portieren
an. Es sei denn, das nur verletzte Wild er-greift die Flucht.
Dann muß der Cocker noch mal hinter-her,
die Beute wenn nötig und möglich töten und an-schließend
apportieren. Derselbe Spaniel im offenen Feld arbeitet hingegen
völlig
anders. Hier bleibt er nahe vor seinem Herrn, findet mittels systematischer
Quer -suche das Federwild, ver-anlaßt es sodann zum Auf-stehen,
verharrt gehorsam während des Schusses und
spurtet erst hernach zum Apportieren
los. |
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Ja,
ich weiß, das klingt gar nicht nett - der Sofaschmuser
als Killer? Nein, liebe Leute, der Cocker ist kein Killer, sondern
ein Jagdhund; er tötet instinktiv, nicht weil irgendein böser
Jäger (oder gewissen-loser Nicht-Jäger) ihm das andressiert
hat. Er haßt die Maus, das Kaninchen, den Vogel den er
tötet
nicht. Er gehört ohne persönliche Wahlmöglichkeit
einfach zur biologischen Gruppe der Carnivoren, und denen hat
Mutter
Natur auferlegt, sich vom Fleisch bestimmter anderer Tiere zu ernähren.
Daß er sein Futter aus der Dose oder Packung bezieht ändert
(zumindest bei vielen Cockern und Hunden generell) nichts an
der
stets präsenten Lust, all die Instinkte auszuleben und zu
befriedigen, die normalerweise mit dem Beutemachen einhergehen.
Nicht dreimal
am Tag, vielleicht sogar nur wenige Male im Leben und "nur"
mit einer verirrten Feldmaus als Opfer. Wie auch immer, für
sie, die Hunde, ist das natürlich. Ein Problem ist
es nur für uns . Und wir müssen es lösen;
jeder auf seine Weise und nach bestem Wissen und Gewissen.
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Cockerwelpen
auf Erkundungsgang. Foto: Hahn
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Also
nur Lob für den Cocker?
Nein, natürlich hat er auch seine Schatten-seiten. Besonders
pflegeleicht z.B. ist er sicher nicht. Und damit ist keineswegs
nur
der übliche Schmutz gemeint. Ich mußte Jessica mehr als
einmal die langen Haare an den Behängen weit-gehend abrasieren,
weil es schlichtweg unmög-lich gewesen wäre, den Berg
von Kletten, den sie dort beim Sprint durch die Wiese angesam-melt
hatte,
anders zu entfernen. Und dann ist da das Problem der Freßlust.
Viele Cocker fressen gern, ständig und bedenkenlos alles, was
sie finden. In manchen Fällen ist das pure Frustration;
der Hund kompensiert auf diese |
Weise
seine Langeweile oder unbefriedigende Beschäftigung.
In anderen Fällen gehört es einfach zum Hund dazu.
Das Temperament des Cockers schließlich kann unter Umständen
zur Plage werden, dann nämlich, wenn aus der rassetypischen
Fröhlichkeit
und Unternehmungslust Hyperaktivität wird. Daran ist aber selten
der Cocker schuld. Viel öfter hat der Mensch in den ersten
Monaten mit seinem süßen, spielfreudigen Welpen versäumt,
dem Knirps Grenzen zu setzen, Ruhephasen zu verordnen und ihn nicht
nur für seine Bereitschaft zur Action zu loben, sondern
auch für seine Willigkeit, einfach mal entspannt, neben sein-em
neuen Zweibeiner zu liegen.
Weiter zum
zweiten Erfahrungsbericht
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Mittagsschlaf.
Foto: Hahn |
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Der English
Cocker Spaniel (2)
Von Karin Hahn
Der Cocker Spaniel ist eine wundervolle Rasse die wir lieben
gelernt haben, und ohne die wir uns gar nicht mehr vorstellen können
zu leben.
Im Jahre 1974 zog zunächst die kleine rote Biene in unsere
Familie ein, - zum damaligen Zeitpunkt bestehend aus Karin und Manfred
Hahn, den Kindern Diana, 2 Jahre alt, und Jennifer, 6 Jahre alt-
doch bald folgten weitere Cocker.
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Unsere
ersten drei Spaniels war-en reine Kindernarren, aus den
Kinderzimmer überhaupt nicht weg zu denken. Die beiden Mäd-chen teilten
ihre ganzen Sorgen den Cockern mit, und schon war alles nicht mehr
schlimm. Der Cocker ist ein so guter Tröster in der Not
!
Und ein lieber, verschmuster, lebhafter Familienhund.
Harmonisch
im
Körperbau, mit wunderschönem, seidig langem Haarkleid
ist er natürlich aus-serdem.
Im Jahre 1976 kam dann Nancy zu uns,eine Black and Tan Hündin |
und
mit ihr begann 1978 unsere kleine häusliche
Cocker Zucht.
Viele Jahre sind vergangen, und wir haben so einiges mit Cockern
erlebt - da gäbe es ganz viele Ge-schichten zu schreiben! Der Cocker
als Jagdhund zum Beispiel: unsere Maggie hatte eines morgens nichts
besseres zu tun, als im Garten ein Kaninchen für ihre Welpen
zu jagen. Als ich dann die Kleinen füttern wollte, lagen sie
da, mit dicken Bäuchen und hatten bereits das halbe Kaninchen
aufgefressen.
Für Ausstellungen hingegen waren meine Cocker nie zu haben.
Sie sahen es glaube ich immer als Strafe an. Trotzdem haben wir
einige
Titel geholt, wie Europa Jugend Siegerin, Europa Sieger, VDH Champ-ions,
CACIB und viele mehr. Aber ich bin sicher, meine Cocker wären
an so einem Ausstellungstag lieber durch die Kieskuhle gesaust
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Der
Cocker ist übrigens ein Wasserhund durch und durch. Suche
ich doch eines Tages unsere Elin. Sagt ein Freund, Fin-ger zeigend
in Richtung
Seemitte: "Meinst du die?" Mir blieb fast das Herz stehen.
Wir sind für viele Jahre mit 7 Cockern nach Dänemark in
Urlaub gefahren. Da konnten sie frei laufen; meistens sah man
von
ihnen allerdings nur noch einen klein-en Punkt in weiter Ferne, denn
Möwen jagen und Fasane, zwischendurch ein Bad in der Nordsee,
das ist was für einen Spaniel! |
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Heute
gibt es die Cocker ja mit langer Rute; da muß man sich erst
einmal dran gewöhnen, denn laufend
klopft es nun im Haus, da sie immer gut gelaunt sind und die Rute
ständig in Bewegung ist. Sie ins Auto reinspringen lassen und
die Tür gleich zuschlagen, das geht auch nicht mehr. Man muß
schon aufpassen, ob die lange Rute auch mit im Auto ist. Genauso ist
es mit Türen. Manche Rute wurde durch so ein Un-glück
schon gebrochen.
Bald werden es 30 Jahre Cocker Spaniel Zucht " Hahn´s".
Es macht nach wie vor große Freude, und ich werde meine geliebten
Cocker im kleinen häuslichen Rahmen weiterhin züchten.
Zum Fotoalbum
English Cocker Spaniel |
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